Schlagwort-Archive: Wanderung

Eine naturbelassene Bucht.

Durch seine Abgeschiedenheit ist San Pedro ein Zufluchtsort für viele. Hier kann jeder noch tun, was er will.

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Wie einem eine Stadt begegnet.

Ourense. Die quirlige Stadt umfaßt uns mit ihren Geräuschen, dem Straßenverkehr, hohen Häusern, der Hitze und den vielen Menschen. Wir finden uns nicht zurecht. Sind wir nicht mehr auf große Städte eingestellt? Jedenfalls empfinden wir zunächst keine Nähe zu der Stadt.
Wo ist der Stadtkern? Wo ist der Camino de Santiago? Wo ist die Tourismus-Information?
An einer alten Brücke finden wir Hinweise auf den Camino und gehen hinüber. Da ist dann auch die Information – leider nur bis 13.00 Uhr geöffnet. 15 Minuten zu spät für uns. Wir gehen weiter und sehen: unsere Vermutung ist richtig. 
Der alte Stadtkern mit interessanten und beeindruckenden Gebäuden liegt auf dieser Seite des Rio Minho. Jetzt muß der Fotoapparat wieder arbeiten. Wir kommen der Stadt näher und es wird noch ein richtig schöner ausgiebiger Rundgang.
Auf dem Rückweg zum Gespann dringt fröhlicher Lärm aus einer Bar. Eine Erfrischung täte jetzt gut. Die meisten Leute trinken einen Weißwein aus der Region – also probieren wir ihn. Wir sind in Galicien: es gibt das obligatorische Tapa dazu. Neben uns steht ein Paar. Als wir bezahlen wollen, zahlt der Mann für uns. Er hat uns eingeladen. Welch eine Geste! Wir berichten von der Tour und geben ihnen ein Kärtchen mit der Internet-Adresse.
Es geht weiter Richtung Westen. Warum sehen wir seit Ourense keine Störche mehr?

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Bustelo

Über dem Aussichtsplatz hoch über Quiroga liegt Bustelo. Es ist ein fast verlassenes, beinahe verfallenes Bergdorf. Ein Garten wird noch genutzt und er sieht sehr fruchtbar aus. Es gibt eine Wasserstelle und Stromanschlüsse. Gemeindemitarbeiter mähen die Böschung der Zugangsstraße. Es ist ein Herr verstorben. Die Mitteilung hängt an einem alten Tor im Dorf. Wir sehen drei Frauen. Wie viele Menschen leben hier noch? Vier oder fünf? Eine alte Dame mit ihrem Hund kommt auf uns zu. Sie schaut grimmig auf diese “Touristen mit Fotoapparat und Rucksack”. Der Versuch eines Gespräches scheitert an der Sprache – bringt uns aber zu einem gemeinsamen wohlwollenden Lächeln und guten Wünschen für den Weg.
In den Wäldern hier oben und in Richtung Quiroga stehen einige Edel-Kastanien mit alten riesigen Stämmen. Sie wurden vor Jahren bei gut 2 Metern Höhe gestutzt und haben wieder ausgetrieben.

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Der Platz am Camino

Hinter Hornillos del Camino finden wir einen Platz für das Gespann. Wir kommen mit vielen Camino-Wanderern ins Gespräch.

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Kartoffeln und Salat

Schöner Abschied vom Playa de Laga. Noch einmal in die tosenden Wellen und dann geht die Fahrt nach Lekeitio. Der Brief mit dem Ladegerät ist noch nicht da. Dafür finden wir mit Hilfe der Touristen-Information eine Herboristeria, eine Art Reformhaus, mit goldenem Roggenmehl. Roggi, der Sauerteig, kann weiter leben.
Von Lekeitia aus wollen wir eine Wanderung zum letzten Ort der Anfahrt machen – neben der Hauptstraße. Weder die Karte, das TomTom noch der Computer finden den Weg.
Wir aber finden eine baskische Familie. Sehr freundlich und an unserer Reise interessiert. Sie schenken uns Kartoffeln und Salat aus ihrem Garten und zeigen uns einen idyllischen Rückweg.

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