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Lagarejos de la Carballeda

Am Abend nach dem Besuch von Pueblo de Sanabria gelangen wir bei der Suche nach einem Schlafplatz nach Lagarejos de la Carballeda. Ein kleines Dorf abseits von der Hauptstraße. Wir fragen, ob wir für eine Nacht auf einer Wiese am Rande des Dorfes bleiben dürfen. Wir dürfen. Es kommt ein Wagen vorbei, der Melonen verkauft. Nach anfänglichem Zögern geht Scheff ein zweites Mal hin und will die Melone kaufen, die ihm vorher sehr teuer erschien. Er kehrt zurück mit dem Satz: “Nun versteh’ ich gar nichts mehr!” – Er hat zwei Melonen für das Geld bekommen.

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Wenn man dann ankommt.

Über Santiago de Compostela können wir das sagen, was alle Reiseführer sagen. Also wollen wir es nicht auch nochmal sagen.
Nach 3 Stadtumrundungen mit dem Gefährt haben wir einen Platz, um das Gefährt abzustellen.
Nach 3 Stadtumrundungen zu Fuß finden wir das Gefährt dann auch wieder.
Wenn man aus der Stille kommt, wenn man den Atem des Cabo Finisterre noch zu spüren glaubt, ist der Trubel der Stadt ein Schock. Die Nähe zu den Pilgern und die Innigkeit des Weges haben wir unterwegs viel stärker empfunden.
In der Tourismus-Information der Stadt werden wir freundlich und kompetent empfangen und beraten – sogar auf Deutsch.
Es gibt in Spanien das Autobus-Unternehmen ALSA. Von verschiedenen Städten aus kann man mit dem Bus bis nach Frankreich, Belgien, Niederlande, Deutschland, Schweiz und England fahren. Wäre das eine interessante Alternative für Heidi, wenn sie früher nach Deutschland fährt? Oder finden wir doch noch einen fahrbereiten verkäuflichen Renault R4?

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Noia – Überraschung auf dem Markt

Noia – eine lebendige bunte Stadt dort, wo der Rio Noia in den Atlantik mündet. Wir wandern durch die Stadt. Es ist heute Markt. Und dieser hält eine Überraschung für uns bereit: An einem Stand mit Wurst und Käse gibt es auch Brot. Der Teig ist dunkler und mit dicken saftigen Rosinen durchsetzt. Er enthält Roggen und Mais. Wir sollen probieren und bekommen auch noch Wurst und Käse zum Naschen. Nun können wir nicht mehr widerstehen und kaufen Brot und ein Stück typischen galicischen Käse.
An anderen Ständen gibt es u.a. getrocknetes Fleisch. Hier hängen Schweinsköpfe, wie wir sie noch nie gesehen haben: gesalzen und getrocknet, ohne Knochen, nach oben aufgeklappt.

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So werden wir begrüßt

Das ist keine Seltenheit unterwegs: Fotoapparate und Handys müssen ein Bild von dem Gespann und uns mitnehmen. Man überholt uns, hält an und: “knips”. Viele winken uns zu; wieder andere kommen und stellen Fragen. Gerne nehmen sie die Visitenkarten mit der Internet- und Mail-Adresse mit – aber noch kein Spanier hat uns geschrieben; dafür kommen noch eMails aus Frankreich.
Wir sind jetzt, nach Marin und Pontevedra, in der Nähe von Meano an der Westküste von Spanien.

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Wie einem eine Stadt begegnet.

Ourense. Die quirlige Stadt umfaßt uns mit ihren Geräuschen, dem Straßenverkehr, hohen Häusern, der Hitze und den vielen Menschen. Wir finden uns nicht zurecht. Sind wir nicht mehr auf große Städte eingestellt? Jedenfalls empfinden wir zunächst keine Nähe zu der Stadt.
Wo ist der Stadtkern? Wo ist der Camino de Santiago? Wo ist die Tourismus-Information?
An einer alten Brücke finden wir Hinweise auf den Camino und gehen hinüber. Da ist dann auch die Information – leider nur bis 13.00 Uhr geöffnet. 15 Minuten zu spät für uns. Wir gehen weiter und sehen: unsere Vermutung ist richtig. 
Der alte Stadtkern mit interessanten und beeindruckenden Gebäuden liegt auf dieser Seite des Rio Minho. Jetzt muß der Fotoapparat wieder arbeiten. Wir kommen der Stadt näher und es wird noch ein richtig schöner ausgiebiger Rundgang.
Auf dem Rückweg zum Gespann dringt fröhlicher Lärm aus einer Bar. Eine Erfrischung täte jetzt gut. Die meisten Leute trinken einen Weißwein aus der Region – also probieren wir ihn. Wir sind in Galicien: es gibt das obligatorische Tapa dazu. Neben uns steht ein Paar. Als wir bezahlen wollen, zahlt der Mann für uns. Er hat uns eingeladen. Welch eine Geste! Wir berichten von der Tour und geben ihnen ein Kärtchen mit der Internet-Adresse.
Es geht weiter Richtung Westen. Warum sehen wir seit Ourense keine Störche mehr?

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