Schlagwort-Archive: Reise

Die Einträge auf der Homepage von unterwegs.

Entlang der portugisischen Grenze gen Norden ist es nicht immer einfach, Zugang zum Internet zu finden. Es sind reichlich Sender da – aber eben nicht immer Movistar. Heute am Sonntag holen wir einige Einträge nach und fahren von Lumbrales aus Richtung Portugal. Dort werden wir 2 bis 3 Tage verbringen. Das bedeutet sehr wahrscheinlich wieder für das Internet eine “Offline-Zeit”.

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Eine Pause – genutzt und genossen.

Die Pause tut gut. Distanz und Reflexion führen zu einer Wieder-Aufwertung dessen, was ich da tue.
Der Kontakt zur “Bodenstation” tut gut. Bei so einer Aktion, wie die Traktor-Reise es ist, braucht man sie auch: die “Bodenstation”, auf die man sich verlassen kann.
Parallel zu dieser Harmonisierung mit der Reise kann ich auch rein pragmatische Dinge erledigen: Blenden für die Anhängerbeleuchtung müssen besorgt werden, dazu Gewindeverlängerungen für den Traktor, Bücher und Informationen zu Nordspanien und dem Jakobsweg und Klimadaten. Und die Erkundung der Euroliner ist auch nicht zu unterschätzen.
Jedenfalls liegt das Busticket nach Andujar für den 25. August 2011 schon bereit.

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Ein Mann mit Mut.

Sierra de la Contraviesa – Alpujarra.
In 1280 bis über 1300 Meter Höhe träumte El Cortijo – das Landgut, das Weingut – Barranco Oscuro von alten Zeiten, als die Weinberge noch Weinberge waren und keine Mandelbaum-Berge und als der alte Weinkeller und die große Presse noch ihren Sinn und Zweck erfüllten.
Dann kam das Jahr 1980.
Manuel Valenzuela, genannt Marchal, hatte harte Jahre der Ausbildung und Existenzsicherung hinter sich, als er mit seiner Familie einen Ort suchte, um sich niederzulassen und Wein anzubauen.

Mit Energie und einer gehörigen Portion Unternehmergeist erwirbt er 15 Hektar des alten Weingutes. Er rodet die Mandelbäume und baut Wein an – auf dem höchsten Weinberg Europas (1280 – 1368 m). Er sammelt neue Erfahrungen, erforscht Weinsorten – auch französische – und lernt gute von schlechten Ratschlägen zu unterscheiden.

Die Mühen sind von Erfolg gekrönt. Bald gibt es den ersten sortenreinen Wein – kein typischer Wein für die Region.
Als Marchal einen 3-geschossigen Weinkeller baut, wird er belächelt. Im Erdgeschoß die Gärbehälter. Im 1. Untergeschoß wird abgefüllt, etikettiert, gelagert und dort ist der Weinkeller mit seinem spezifischen Ziegelgewölbe, das zunächst niemand mauern wollte. Im 2. Untergeschoß dann die Sektregale, in denen die Flaschen während der Gärungszeit fachmännisch von Hand gedreht werden.
Was nach der Fertigstellung viel zu groß aussieht, ist heute schon etwas eng. Die Weitsicht hat sich bestätigt. Die Qualität von Wein und Sekt zahlen sich aus. Es sind alles natürliche Produkte; Chemie ist bei der hohen Lage nicht notwendig und nicht erwünscht. Marchal ist der einzige Sektproduzent seiner Region. Seine Kunden findet er weltweit. Der Verkauf bedeutet Reisen: er stellt seinen Wein und Sekt in Kanada, London, Paris, Zürich und vielen weiteren Orten vor. Beliefert werden erlesene Restaurants und Sterne-Köche. Der Vorrat ist auf natürliche Weise begrenzt – bei Marchal gibt es keine Massenware.

Informationen und  Produktpalette:
www.barrancooscuro.com

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Ein Tag für die Presse und die Hausarbeit.

Donnerstag. Heute ist Presse- und Hausarbeitstag. Also zuerst aufräumen, ausfegen, zwischendurch waschen, dann packen, denn morgen geht die Reise weiter. Um 16.00 Uhr ist Pressetermin. Da ist noch Zeit, um zu duschen und etwas auf der Gitarre zu spielen. Ich komme aber nicht über das Stimmen hinaus: diese Fliegen hier machen mich verrückt. Warum stehen hier nicht ein paar Schafe und Kühe herum, die mich in der Fliegenbetreuung unterstützen?! Also bewegen, es ist auch schon kurz vor 16.00 Uhr.
Pünktlich erscheint die Redakteurin des CCN Costa Calida Nachrichten, Frau Dr. Sandra Gyurasits. Ich erzähle von der Reise und dem Hintergrund und gebe ihr einige Bilder. Es wird ein Gespräch voller Interesse, Aufmerksamkeit und anteilnehmender Neugierde. Bevor wir uns verabschieden, entsteht noch ein gemeinsames Bild zur Erinnerung und für die Dokumentation.

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Mino de Medinaceli – ein Name ohne Vergangenheit

Scheff hat diesen Ort mit dem wohlklingenden Namen ausgesucht, damit das TomTom ihn östlich an Madrid vorbeiführt – und mit dem Hintergedanken: Mino – Bergwerk – da gibt es etwas zu sehen. Leider umsonst: Es ist ein schlafendes Dorf mit gut erhaltenen aus Steinen gemauerten Häusern. Jedoch keinerlei Anzeichen von Bergbau.

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