Schlagwort-Archive: Gegensätze

Das Tomatenland ohne Zelte.

Um Almoharin sehen wir etliche Felder mit “liegenden” Tomaten, Traktor-Tomaten-Transporte und Fabriken für die Tomaten-Verarbeitung.

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Nicht nur die Gegend ändert sich.

Der nördliche Teil von Spanien ist grün. Richtung Süden erstreckt sich bis hinter Madrid eine Gegend mit lebendiger Vegetation. So viele Bäume sehe ich sonst nirgends. Bei den Menschen vor den Bars, an den Straßen, in den Städten und Dörfern erwecke ich Aufsehen. Sie freuen sich, reißen die Arme hoch, der Daumen ist zu sehen. Wenn ich in eine Ortschaft zurück gehe, werde ich gegrüßt. So ein Gefährt ist eben Spitze.
Der Süden, kurz vor Lorca, ändert sich schlagartig. Menschen an den Bars unterbrechen ihr Gespräch nicht. Bis auf einige Kinder und – möglicherweise – Urlauber bemerkt mich niemand. Selten, daß ein Arm zur Begrüßung nach oben geht. Das Zeichen der Gladiatoren-Kämpfe, der erhobene Daumen, ist hier vielleicht nicht bekannt.
In den Las Alpujarras wird es dann wieder etwas lockerer. Nördlich von Granada gehen die Arme hoch und der Daumen ist aufs Neue zu sehen.
Was ist anders im Süden?
Ist es die fehlende Arbeit im Süden? Sind zu viele Fremde im Süden, die das ursprüngliche vertraute Gefüge zersetzen und den Blick auf außergewöhnliche Dinge verzerren, betäuben?
Was ändert die Menschen so im Süden? Selbst die hohe Anzahl von Einbrüchen in Fincas gibt es nur hier.
Warum ist der Süden anders?

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Ein Gebirge im Naturpark direkt am Meer.

Es ist der Naturpark: Gabo de Gata Nijar. Ich stehe in einer wunderschönen Gebirgslandschaft neben einer Investruine von ca. 300 Mil. €. Der Abstand von mindestens 100 Metern zur mediterranen Grenze ist nicht eingehalten worden. Es sind nur 50 Meter. Nach 3 Jahren Bauzeit sind die Arbeiten eingestellt worden. Die Baukräne stehen immer noch da – in der Nacht sogar beleuchtet. Von den Balkonen wächst das Gras. Es fehlen nur die Ziegen, um es zu fressen.

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Mangold – eine Delikatesse aus dem Campo

Giamo, ein befreundeter Spanier, der in der Nähe vom Tipi lebt, hat reichlich Mangold. Er lädt Scheff ein, sich zu bedienen und der greift natürlich gerne zu.
Das Rezept ist einfach und gut:
Serranoschinken  in Olivenöl anbraten
Zwiebeln, Knoblauch, Paprika und Mangold dazugeben.
Mit Sahne verfeinern.
Dazu gibt es Kartoffeln.

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Wie so viele Ortschaften – einfach -.

Nicht überall sind Prunkbauten in den Ortschaften zu sehen. Einfache Häuser. Viele sind zu verkaufen oder zu vermieten – fertig oder noch im Bauzustand. Die Fenster sind mit Licht- und Lüftungsschlitzen zugemauert. Andere Häuser fallen einfach zusammen.
Flucht von den Dörfern zu den Städten. Wirtschaftliche Gründe. Familiäre Gründe. Was mag alles dahinter stecken?

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