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Cabo Finisterre

Das Ende der Welt erreicht. Wir sind am Leuchtturm. El Faro.
Die Zeit Zeit sein lassen. Am Carbo Finisterre ruht die Zeit.

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Übrigens

Auf dem Weg von Xil, Meano, nach Vilanova de Arousa (Galicien) erfahren wir bei einem Weinhändler: Unser “Auftritt” in Arrasate-Mondragon (Asturien) wurde tatsächlich im Fersehen gezeigt. Wir steckten wegen zwei Falschparkern fest und die Polizei kam uns zu Hilfe – wie bereits berichtet.

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Wie einem eine Stadt begegnet.

Ourense. Die quirlige Stadt umfaßt uns mit ihren Geräuschen, dem Straßenverkehr, hohen Häusern, der Hitze und den vielen Menschen. Wir finden uns nicht zurecht. Sind wir nicht mehr auf große Städte eingestellt? Jedenfalls empfinden wir zunächst keine Nähe zu der Stadt.
Wo ist der Stadtkern? Wo ist der Camino de Santiago? Wo ist die Tourismus-Information?
An einer alten Brücke finden wir Hinweise auf den Camino und gehen hinüber. Da ist dann auch die Information – leider nur bis 13.00 Uhr geöffnet. 15 Minuten zu spät für uns. Wir gehen weiter und sehen: unsere Vermutung ist richtig. 
Der alte Stadtkern mit interessanten und beeindruckenden Gebäuden liegt auf dieser Seite des Rio Minho. Jetzt muß der Fotoapparat wieder arbeiten. Wir kommen der Stadt näher und es wird noch ein richtig schöner ausgiebiger Rundgang.
Auf dem Rückweg zum Gespann dringt fröhlicher Lärm aus einer Bar. Eine Erfrischung täte jetzt gut. Die meisten Leute trinken einen Weißwein aus der Region – also probieren wir ihn. Wir sind in Galicien: es gibt das obligatorische Tapa dazu. Neben uns steht ein Paar. Als wir bezahlen wollen, zahlt der Mann für uns. Er hat uns eingeladen. Welch eine Geste! Wir berichten von der Tour und geben ihnen ein Kärtchen mit der Internet-Adresse.
Es geht weiter Richtung Westen. Warum sehen wir seit Ourense keine Störche mehr?

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Monforte de Lemos

Die gewohnt klapprige Begrüßung in Monforte de Lemos. Wie viele Störche mag es in Nordspanien geben? Ihre Nester sind an allen möglichen und unmöglichen Stellen zu finden.
Am Morgen gibt es reichlich Datensalat und Verluste: Scheff muß 16 Tage seiner Aufzeichnungen wieder neu schreiben.
Am Mittag verlaufen wir uns in Monforte de Lemos. Ist wohl nicht unser Tag heute.
Am Abend wollen wir erst einmal komplett und doppelt Daten sichern. Bei Freixido finden wir einen Platz und ein Fest mit Life-Musik. Wir kommen mit einem Paar ins Gespräch und es wird wieder bis in die Nacht getanzt. Datensicherung ist verschoben. Das ist gefährlich.

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Bustelo

Über dem Aussichtsplatz hoch über Quiroga liegt Bustelo. Es ist ein fast verlassenes, beinahe verfallenes Bergdorf. Ein Garten wird noch genutzt und er sieht sehr fruchtbar aus. Es gibt eine Wasserstelle und Stromanschlüsse. Gemeindemitarbeiter mähen die Böschung der Zugangsstraße. Es ist ein Herr verstorben. Die Mitteilung hängt an einem alten Tor im Dorf. Wir sehen drei Frauen. Wie viele Menschen leben hier noch? Vier oder fünf? Eine alte Dame mit ihrem Hund kommt auf uns zu. Sie schaut grimmig auf diese “Touristen mit Fotoapparat und Rucksack”. Der Versuch eines Gespräches scheitert an der Sprache – bringt uns aber zu einem gemeinsamen wohlwollenden Lächeln und guten Wünschen für den Weg.
In den Wäldern hier oben und in Richtung Quiroga stehen einige Edel-Kastanien mit alten riesigen Stämmen. Sie wurden vor Jahren bei gut 2 Metern Höhe gestutzt und haben wieder ausgetrieben.

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